14.09.2010Mit dem Zug auf den Berg

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Als echte Wanderer haben wir natürlich den Weg mit der Bahn gewählt. Dennoch hat uns auch der Gipfel noch einiges abverlangt, wie man unschwer erkennen kann. Eine Retrospektive von Edis, unterstützt durch Bilder von Niklas - herzlichen Dank!

In der Früh stand ich fröhlich auf und freute mich :-). Gesicht waschen, Zähne putzen, frühstücken, Sachen packen... Endlich in der Garage angekommen, begann auch schon die Autofahrt. Gerade erst auf der Autobahn angekommen, da begann auch schon der Stau. Im Radio wurde doch gesagt, dass es auf der Strecke keinen Stau gebe. Das war wieder mal ein Indiz dafür, dass man Radio, Parksensoren und Navigationsgeräten nicht trauen sollte. Pünktlich am Meidlinger Bahnhof angekommen, warteten andere Eltern und wir am falschen Schalter. Wir bekamen dann die Auskunft, dass wir es am anderen Schalter versuchen sollten, die restliche Truppe zu finden. Siehe da, tatsächlich fanden wir uns alle und begaben uns auf den Bahnsteig auf dem endlich auch der Zug eintraf. Der Wandertag begann.

Im Zug genossen wir die wunderschöne Aussicht. In Wiener Neustadt sahen wir auf einem Parkplatz Hr. Hofmann stehen. Alle dachten, dort wohne unser Physiklehrer. Einige glaubten sogar, dass wir an der Grenze Deutschlands wären. Was ich peinlich fand, weil das Hauptschüler dachten. Als wir an der Endstation angekommen waren, ging es mit der Bergbahn weiter, die höchstens 15 km/h fuhr. Wir genossen auch hier den Ausblick sehr. Der Zug legte einen kleinen Zwischenstopp bei einem Backwarengeschäft ein. Mehrere fremde Personen und Schüler der Arche Noah kauften sich was. Als wir nach 50 Minuten Fahrt oben am Berg angekommen waren, gingen wir weiter. Die Reise zum Gipfel war schwer, nur wenige schafften es hoch zum Gipfel. Als ich am Schneeberg auf einem Felsen Blut sah, überlegte ich mir, was da passiert sein könnte. Dennoch ließ mein Ehrgeiz nicht nach und ich gab nicht auf. Als ich dann auch noch die Schneeberg- bzw. Rettungshunde sah, überlegte ich nochmals, wie so ein Alltag von Rettern, z.B. Polizei, Feuerwehr, Rettung, Bergrettung usw., wohl aussieht. Denn sie riskieren ihr Leben für andere. Während ich so überlegte, merkte ich, dass der Weg auch nicht mehr so schwer für mich war. Als ich dem Ziel immer näher kam, freute ich mich auch immer mehr. Endlich war es geschafft, ich hatte den Gipfel erreicht! Die wunderschöne Aussicht wird mir Immer in Erinnerung bleiben. Alleine die frische Luft und das bisschen Schnee! Einfach zauberhaft! Das war der beste Ausflug, den wir mit der Schule gemacht haben. Es war ein wunderschöner Tag. Bergab war es aber nicht so leicht wie bergauf ;-)
Edis Ilk

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