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Umgang mit dem Coronavirus (COVID-19)

Informationen aus dem Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung (bitte auf das Bild klicken).

Wir schaffen das!

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Gedanken einer Lehrerin über Coronavirus COVID-19

Der Schock dieser heimtückischen Krankheit, die sich in nur wenigen Monaten zu einer Pandemie entwickelt hat, und unser Land lahm gelegt hat, sitzt tief. Viele werden gebeten ihrer Arbeit von zu Hause aus nachzugehen, der soziale Kontakt ist auf die Mitbewohner und Skype begrenzt, die Schulen sind zu und man fragt sich, wann geht das Leben endlich weiter? Wann kann ich wieder unbesorgt spazieren gehen, ohne Angst zu haben selbst krank zu werden oder jemanden ungewollt anzustecken? Wann kann ich wieder Kontakt mit geliebten Menschen haben, die man jetzt nicht sehen darf? Wann hört dieses Rennen mit der Zeit auf?

Ellen White, eine Schriftstellerin geistlicher Literatur hat geschrieben:

„Angst und Sorge sind blind und wissen nicht, was die Zukunft bringt, aber Jesus sieht den Anfang vom Ende. In allen Schwierigkeiten hält er einen Ausweg für uns bereit.“

Wie wahr! In dieser schwierigen Zeit sollen wir uns nicht auf unsere Ängste fokusieren, sondern auf Jesus. Gott hat verheißen, dass Er unser Leben in der Hand hält und egal was kommt, sich um uns kümmert. Wie ermutigend ist es einen lebendigen Gott zu haben, der uns liebt!

Die Coronakrise konfrontiert uns mit vielen Herausforderungen, denen wir so noch nie begegnet sind. Sachen, die bis jetzt vielleicht schwer liefen, müssen ausnahmslos klappen. Fähigkeiten, die wir uns in Zeiten der Ruhe nicht angeeignet haben, müssen wir jetzt abrufen und es muss funktionieren. Die Schließung unserer Mittelschule kam sehr überraschend und Eltern und Lehrer hatten nicht die nötige Zeit, um sich darauf vorzubereiten. Ich als Lehrerin hatte große Bedenken, wie ich es schaffen kann, die Kinder weiter zu betreuen. Wie kann ich ihnen weiter das Lernen schmackhaft machen, ohne wirklich dabei zu sein und ihnen ein Gefühl geben, nicht im Stich gelassen zu werden? Wir sind eine kleine Schule, und ich wollte versuchen, für jeden da zu sein. Zu meiner Freude habe ich denselben Geist bei meinen Kollegen gesehen. Diese Krise hat von uns eine Entscheidung gefordert: Mache ich nur das, was ich machen muss, oder gehe ich einen Schritt weiter?

Wir haben als Schule entschieden, diese extra Meile zu gehen. Jeden Tag bekommt jeder Lehrer Fragen und Aufgaben von den Schülern und jeden Tag versuchen wir das Beste zu geben. Aber wären wir allein damit, würden wir scheitern. Wir sind so dankbar, dass wir Eltern und Kinder haben, die genauso diese extra Meile mit uns gehen. Obwohl viele arbeiten und nebenbei ihre Kinder beim Lernen betreuen, haben wir eine fantastische Kommunikation von seitens der Eltern erlebt, die genauso wie wir bestrebt sind, ihren Kindern jetzt das Beste zu bieten. Es ist auch eine Charakterschule. Wir lernen auf einander zu achten, einander respektvoll zu behandeln und uns um einander zu kümmern, auch wenn das momentan nur von weitem geht.

„Und wenn einer von dir verlangt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei Meilen mit ihm!

Gib jedem, der dich um etwas bittet, und weise den nicht ab, der etwas von dir leihen will.“ (Matthäus 5, 41.42)

Autor: dp

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