Nachdem wir die Physik des Lichts erforscht haben, wurde es in unserer Klasse in den darauffolgenden Tagen so richtig gemütlich. Wir haben das Licht nicht mehr nur beobachtet, sondern selbst zum Leuchten gebracht – mit Papier, Holz und vollem Einsatz auf unserer kleinen Schattenbühne.
Ein Höhepunkt unserer Kreativeinheit war das selbst gespielte Schattentheater. Hinter dem gespannten weißen Tuch ließen wir die Figuren lebendig werden. Wir erzählten wie Jesus, das Licht der Welt, als kleines Kind auf diese Erde kommt. In der dunklen Klasse sahen wir die Silhouetten von Maria, Josef und der Krippe. Wir hatten viel Freude, als wir spielten, wie dieses kleine Licht in Bethlehem die ganze Welt zu verändern begann.
Parallel dazu haben wir in unserer Kreativwerkstatt fleißig an neuen Lichtquellen und Geschenken gearbeitet:
Das Geheimnis des Öls: Wir haben breite Papierstreifen mit leuchtenden Farben bemalt. Damit sie aber nicht nur bunt sind, sondern richtig strahlen, haben wir einen alten Trick angewandt: Wir haben das Papier vorsichtig mit Öl eingestrichen. Wie durch Zauberei wurde das Papier dadurch lichtdurchlässig und leuchtet nun als Windlicht fast so schön wie echtes Kirchenglas.
Schneeflockensterne gestalten: Mit Brennstäben haben wir feine Muster und Strahlen in Holz eingebrannt. Das erfordert viel Geduld und eine ruhige Hand, genau wie bei einem echten Handwerker.
Diamond Painting: Für unsere Geschenkskarten sind wir zu „Edelstein-Setzern“ geworden. Stein für Stein haben wir glitzernde Bilder gestaltet. Es ist beeindruckend zu sehen, wie aus vielen kleinen funkelnden Punkten ein großes, strahlendes Ganzes wird.