In den dunklen Winterwochen haben wir uns in der Klasse auf eine ganz besondere Entdeckungsreise begeben. Wir wollten wissen: Was ist eigentlich Licht? Wie verhält es sich? Und was hat das alles mit uns zu tun?
Dem Licht auf der Spur: Unsere Forscherstationen
Zuerst wurden wir zu kleinen Physikern und haben das Licht genau unter die Lupe genommen. An verschiedenen Stationen haben wir experimentiert und gestaunt:
Lichtdurchlässig oder stockfinster? Wir haben Gegenstände genau untersucht. Ein schwerer Kochtopf mit Deckel lässt absolut kein Licht durch – dahinter bleibt es dunkel. Aber wie sieht es mit einem Papiersack aus? Wir haben gestaunt, wie unterschiedlich Materialien auf Licht reagieren.
Das Rätsel der Schatten: Mit unseren Taschenlampen haben wir Schatten gejagt! Wir haben gelernt: Der Schatten wandert immer genau in die entgegengesetzte Richtung des Lichts. Je nachdem, wie wir die Taschenlampe hielten, wurden unsere Schattenfiguren riesengroß oder ganz klein.
Tag und Nacht am Globus: Warum wird es eigentlich dunkel, wenn wir schlafen gehen? Mit einem Globus und einer Taschenlampe haben wir das Weltall ins Klassenzimmer geholt. Wir haben gesehen, wie die Sonne immer nur eine Seite der Erde beleuchtet – und während wir hier in der Sonne spielen, schlafen die Kinder auf der anderen Seite der Welt im Dunkeln.
Ein Licht für die Welt
Nach dem Forschen wurde es kreativ und besinnlich. Wir haben aus Papier wunderschöne Teelichter gestaltet. Mit der Prickelnadel haben wir viele kleine Löcher in das Papier gestochen. Wenn man nun ein Licht hineinstellt, leuchten die Muster wie ein Sternenhimmel in unserem Zimmer.
Doch das Wichtigste haben wir im Herzen gelernt. Wir haben darüber gesprochen, dass Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Dabei haben wir ein tolles Bild entdeckt: Wir sind wie der Mond. Der Mond leuchtet nicht von selbst, er hat keine eigene Lampe. Aber er wird von der Sonne angestrahlt und wirft dieses helle Licht zur Erde zurück.
Genauso ist es mit uns und Jesus: Wenn wir uns von seiner Liebe anstrahlen lassen, können wir sein Licht reflektieren. Durch unsere guten Taten, durch ein liebes Wort oder wenn wir einander helfen, lassen wir die Welt ein kleines Stück heller werden. Unsere selbst gebastelten Lichter erinnern uns jeden Tag daran: Wir sind kleine Lichtträger in Gottes großer Welt!
Was war euer hellster Moment in dieser Woche?