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08.01.2017

500 Jahre Reformation - 25 jahre PSAN

2 Jubiläen werden in diesem neuen Jahr begangen: Eines, das uns daran erinnern sollte, wie Gott wundersam in die Geschichte des Abendlandes eingegriffen hat, und eines, das uns als Gemeinschaft in Österreich wieder einmal daran erinnern sollte, welche Chancen und Vorrechte uns Gott durch das Erziehungswerk bereitet hat, um das abschließende Werk in unserem Wirkungsbereich erfolgreich durchzuführen. ...

Ja, da 25-jährige Jubiläum der Gründung der Adventischischen Privatschule Arche Noah sollte in der Tat ein Mahnmal für unsere Gemeinschaft sein, sich daran zu erinnern, welch teure und kostbare Fracht Gott in den Laderaum unseres Gemeindeschiffs gelegt hat, damit wir sie denen zukommen lassen können, die sie lebensnotwendig brauchen.

Die Gemeinde ist der Haushalter der Reichtümer und Segnungen Gottes, die wir den bedürftigen Menschen um uns herum bereitwillig und reichlich spenden sollen: Denen, die durch die Täuschung und Willkür der Sünde in die Irre geführt und verletzt worden sind. Der Schatz eines befreiten, neuen und erfüllenden Lebens, das nur durch eine 'richtige' Erlösung erst ermöglicht wird, ist unser Geschenk an die Welt, das uns unser Erlöser anvertraut hat.

Was hat das mit der Schule bzw. den SchulEN in Österreich zu tun?

"So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott." (2. Kor. 5,20)

Adventistische Schulen in Österreich nehmen ihren Auftrag ernst, jungen Menschen jede nur erdenkliche Hilfestellung zu geben, ihr Leben auf Gott und seine Belange auszurichten, damit nicht nur sie selbst dadurch gesegnet werden, sondern sie auch anderen zum Segen sein können. Die Lehrer und Erzieher im Schulwerk möchten ihren Schülern helfen, sich intellektuell, emotional und spirituell zu entwickelnm und zu entfalten. Die Schule dient dabei als der Ort, an dem eine intensive und tiefgreifende Auseinandersetzung mit den wichtigen Fragen, Herausforderungen und Freuden des Lebens stattfinden kann. In der Schule werden die Grundlagen gelegt, die alle weiteren Entwicklungen maßgeblich beeinflussen. Die Schule leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Ausrichtung und Festlegung menschlicher und gesellschaftlicher Schicksale. Die Schule ist der Wegbereiter der kleinen Reformation, die sich zur großen Reformation auswachsen kann.

"Viele verstricken sich in enge Bindungen zur Welt. Viele haben das von Gott gesandte Licht nicht beachtet, das uns anweist, unsere Kinder unter optimalen Lebensumständen großzuziehen, wo sie die Wahrheit hören. Sie nahmen auch die Anweisung Gottes nicht ernst, nach der sie ihre Kinder aus den öffentlichen Schulen nehmen und in Schulen anmelden sollten, wo sie die Wahrheiten der Bibel kennenlernen können, eine nach der anderen, ein Gebot nach dem anderen. Ihre Schuldbildung sollte sie auf die Erziehung vorbereiten, die in der höheren Schule im Himmel fortgesetzt wird.
Als Gottes Gerichte über das Ägypten kurz vor der Vollstreckung standen, gab Christus den Israeliten durch Mose die Anweisung, ihre Kinder in die Häuser zu rufen und drinnen zu halten. Falls einige von ihnen in einem ägyptischen Haus blieben, würden sie den Plagen nicht entkommen. Siehe 2.Mose 12,22.23. Deshalb solltest du deine Kinder in deiner Nähe halten und sie so weit wie möglich vor schlechten und gottlosen Einflüssen bewahren. Der Herr möchte, dass ihr eure Kinder auf das ewige Leben vorbereitet. Wenn wir nicht Acht geben, werden unsere Kinder dieselbe skeptische Einstellung in sich aufsaugen, die damals die Israeliten offenbarten, was dazu führte, dass Gott sie nicht ins verheißene Land bringen konnte. Siehe Psalm 106,24-26.
Wir wollen die ganze Waffenrüstung Gottes anlegen (siehe Epheser 6,11-17) und uns als Menschen erweisen, die ihren Herrn in den Wolken des Himmels erwarten. Wenn ihr das tut, werden Menschen zu Gott umkehren. Eure Prediger werden dann nicht monatelang arbeiten, ohne einen einzigen Menschen von der Wahrheit überzeugen zu können. Wir sollen danach streben, Menschen zu Jesus zu führen, wie Fischer und Jäger nach Beute suchen. Manchmal wirst du einen Fisch fangen (siehe Lukas 5,6.10), manchmal auch nicht, aber wir sollen einfach damit weitermachen, weil es Gottes Werk ist und weil wir wissen, dass er uns eine wichtige Botschaft für die ungläubigen Menschen aufgetragen hat. Diese Botschaft wird sich ihren Weg in viele Menschenherzen bahnen und sie gewinnen."

(Ellen Gould White, Manuskript 161, 1904; Christus ist Sieger, S. 95)

 

(bo)