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03.06.2026

Ad astra

Eine Reise ins All – unser Besuch im Wiener Planetarium

Auf gemütlichen Sesseln zurückgelehnt, den Blick zur Kuppel gerichtet – und plötzlich lagen Sonne, Planeten und die unendlichen Weiten des Weltalls direkt über uns. Ein Ausflug, der uns sprachlos zurückließ.

Unser Sonnensystem – acht Planeten, eine Reise

Gemeinsam erkundeten wir unser Sonnensystem von innen nach außen. Merkur, Venus, Erde, Mars – die inneren Gesteinsplaneten – bis hin zu den riesigen Gasriesen Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Zu jedem Planeten gab es faszinierende Fakten: Wie heiß ist die Venus wirklich? Wie lange dauert ein Jahr auf Neptun? Und warum hat Saturn so einen beeindruckenden Ring?

Planeten, Monde und Sterne – was ist was?

Was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Planeten, einem Mond und einem Stern? Das Planetarium hat uns das anschaulich erklärt: Sterne leuchten durch ihre eigene Energie, Planeten umkreisen einen Stern, und Monde wiederum umkreisen Planeten. Die Sonne ist also unser Stern – und unser Mond nur einer von unzähligen Monden im Sonnensystem. Allein der Jupiter hat über 90 davon!

„Ein kleiner Schritt für einen Menschen …"

Besonders berührend war der Moment, als wir die erste Mondlandung 1969 erlebten. Wir sahen, wie Neil Armstrong und Buzz Aldrin die Mondoberfläche betraten – ein historischer Augenblick, der uns bewusst machte, wie viel Mut und Neugier der Mensch aufbringen kann, wenn er über sich hinauswächst. Der Blick zurück auf die Erde aus dem Weltall ließ uns staunen, wie zart und klein unser blauer Planet im All wirkt.

Jenseits der Milchstraße

Dann verließen wir unsere eigene Galaxie. Wir sahen die Milchstraße von außen – ein riesiges Spiralband aus Milliarden von Sternen. Und das ist nur eine von zahllosen Galaxien im Universum. In diesem Moment wurde uns klar, wie unvorstellbar groß das All wirklich ist. Worte reichen kaum aus, um dieses Gefühl zu beschreiben.

So groß das All – so nah ist Gott

Was uns am tiefsten bewegt hat, war nicht nur das Staunen über die schiere Größe des Universums. Es war der Gedanke, der dahintersteht: All das hat ein Schöpfer ins Dasein gerufen. Ein Gott, dessen Kraft so gewaltig ist, dass er Galaxien formt – und der gleichzeitig so nah ist, dass er jedes einzelne Haar auf unserem Kopf gezählt hat. Das Weltall zeigt uns seine Größe. Das Evangelium zeigt uns seine Liebe.

„Wenn ich deinen Himmel sehe, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du befestigt hast – was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?" — Psalm 8

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Autor: ck

Bildnachweis: ck