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26.02.2014

Berufspraktische Tage 2013

„ … sondern für das Leben lernen wir!“
Nach guter Gewohnheit fanden auch dieses Jahr wieder unsere Berufspraktischen Tage statt.

Vom 18. bis 20. Februar haben die Schüler der 8. Klasse unserer Hauptschule die Gelegenheit gehabt, sich ein Bild von ihrem Traumberuf, bzw. ihrem zukünftigen Wunscharbeitsplatz zu machen. 

Was bleibt übrig von den vielen Vermutungen, Unsicherheiten und Fragezeichen oder vielleicht Wünschen, Erwartungen und Hoffnungen? Die Erkenntnis, dass in der Realität doch „alles anders“ ist? Oder eher die Bestätigung dafür, dass man noch nicht ganz bereit ist für die raue Wirklichkeit? Wie es dann im Fall des Falles tatsächlich ausfallen würde, kann wohl niemand mit Sicherheit sagen. Was aber in jedem Fall feststeht, ist die Tatsache, dass neues Land immer mit neuen Herausforderungen einhergeht. 

Das Dumme an Herausforderungen ist nun aber, dass sie einem immer regelrecht an die ‚Substanz‘ gehen. Ach, wie gut, dass man sich da in den ‚fetten Jahren‘ in der Schule einen Polster angefuttert hat von dem, was man später ganz gut gebrauchen kann! … Dass es beim Lernen in erster Linie nicht um die Aneignung von bloßem faktischen Wissen geht, ist wohl klar: Die größte Herausforderung von allen ist das harmonische Zusammenführen von Hirn und Hand bzw. Herz. Wo und wie wird man jedoch darauf vorbereitet, Denken, Handeln und Fühlen harmonisch in Einklang miteinander zu bringen? 

„Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und «ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen »; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.” (Mt. 29f.)

Unter diesem Vorzeichen kann das Leben nun getrost kommen - egal, ob wir später einmal Kuchen backen, Rechnungen buchen oder Alte und Kranke pflegen.

 

(bo)