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10.01.2012

Projekttag Auer-Welsbach

Auer von Welsbach - Erlebnisausstellung
Wie kam das (künstliche) Licht in die Welt? Welche Arten der Beleuchtung hat es früher gegeben? Eigentlich wichtige Fragen, die uns heutzutage manchmal selbstverständlich erscheinen. Kerzenlicht mag ja romantisch sein, aber wer in einem völlig abgedunkelten Raum oder gar nachts nur Kerzenlicht zur Verfügung hat, merkt schnell, welch rasante Entwicklung die Technologie im letzten Jahrhundert vollzogen hat: im Vergleich zu elektrischen Glühlampen verblasst das Kerzenlicht.
„Plus lucis!“ also „Mehr Licht!“ war dementsprechend auch das Motto des Dr. Carl Auer von Welsbach, Entdecker von vier Elementen, Erfinder und Gründer mehrerer Unternehmen. Seine Erfindungen sind unter anderem ein sehr helles Gasglühlicht, eine Glühlampe, die bei weniger Stromverbrauch stärker leuchtete als Edisons Erfindung, und ein handliches Feuerzeug.

Zunächst stand man früher vor der Herausforderung, überhaupt Feuer zu entfachen: Das damalige „Feuerzeug“ bestand aus einer Kiste mit Utensilien, mit deren Hilfe man in einer halben Stunde (!) Feuer entfachen konnte. Wie mühsam Feuermachen sein kann, konnten die Schüler an eigener Haut erleben: durch schnelles Drehen eines Holzstabes haben so einige leidenschaftlich, aber vergeblich, versucht, eine Feuerflamme zu erzeugen.
Zum Ausprobieren gab es auch einen der heute stärksten Magnete, unter anderem bestehend aus dem Element Neodym, welches Dr. Auer von Welsbach entdeckte. Ohne diese speziellen Magnete wären Mikromotoren in Festplatten und anderen Bereichen unvorstellbar.

Wer weiß, vielleicht hat das begeisterte Experimentieren in so manchem Schüler der Arche Noah einen „Auer von Welsbach“ geweckt ….

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