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13.07.2017

Wie war's in der Schule? Die Arche wird 25

Wer kennt das nicht: das Kind kommt mittags nach Hause und auf die ehrlich gemeinte Frage "Wie war's denn heute in der Schule?" gibt es die einsilbige Antwort "gut". ...

Selbst verzweifelte Anschlussfragen wie "Aber gab es heute etwas Besonderes?" werden mit "Nö" abgefertigt und hinterlassen den Fragenden in einem unbefriedigenden Zustand zurück.

Die US-amerikanische Bloggerin Liz Evans veröffentlichte eine Liste „25 Wege, dein Kind zu fragen, wie es in der Schule war – ohne zu fragen: ,Wie war's in der Schule?‘“. Mit beachtlichem Erfolg: Die schlichte, aber äußerst hilfreiche „25 ways“-Liste begeisterte Eltern in ganz Amerika und schaffte es innerhalb weniger Tage in zahlreiche Zeitschriften und Magazine sowie in die nationalen Hauptabendnachrichten. Die Fragen: „Welches Wort hat der Lehrer heute am meisten benutzt und warum?“ oder „Welches ist der coolste Platz in der Schule?“ entlocken dem Kind eine wesentlich längere Antwort als gewöhnlich.

Scheinbar muss man die richtigen Fragen stellen um gute Antworten zu bekommen.

"Wie waren die letzten 25 Jahre der Adventistischen Privatschule Arche Noah?"

"Gut". „Aha.“ Also nochmal:

„Welches Wort beschreibt die letzten 25 Jahre am besten und warum?“

„Vielleicht das Wort 'Wunder'. Sie begegnen uns hier in der Schule jeden Tag. Es gibt die kleinen Wunder, die wir im Verhalten der Schüler entdecken, wenn wir merken, dass sie eine wichtige Lektion fürs Leben gelernt haben. Dann gibt es auch die großen, die uns staunen lassen, wie wir mit unserem kleinen Budget das Schuljahr überstanden haben und alle Schäfchen ins Trockene gebracht haben. Dadurch dass wir Wunder erleben, wächst der Glaube an einen Gott, der Großes mit uns vollbringen will, weil er seine Kinder liebt. Diese Liebe dürfen wir weitergeben.“

„Wie hat die Arche ihren Geburtstag gefeiert?“

„Das Fest fand am 11. Juni im Gebäude der Adventgemeinde Kagran statt. Der Saal war gefüllt und um 16:00 Uhr starteten die Schüler mit dem Lied 'Noah baute eine Arche sich'. Das Motto des Schuljahres war 'Vom Schatten zum Licht - wenn Gott Licht in dein Leben bringt'. Sowohl die Volks- als auch die Mittelschüler präsentierten sich als Glaubenshelden, die sie im gleichnamigen Buch 'Vom Schatten zum Licht' von Ellen White kennengelernt hatten. Mit viel Musik und Glückwünschen der Gäste ging es sehr heiter durch das Programm. Man schaute zurück aber auch nach vorne.“

„Was wünschst du dir für die nächsten 25 Jahre?“

„Ich wünsche mir Eltern, die uns ihre Kinder anvertrauen, weil sie wissen, dass wir ihnen helfen wollen, ihr Kind zu Jesus zu führen.

Ich wünsche mir viele neugierige Fragen von Schülern, die mich selbst zum Forschen anregen.

Und wenn ich noch einen Wunsch freihätte: Dass die Kinder, die durch unsere Schule gehen, nicht nur ihren Platz im Leben finden, sondern mit ihren Gaben und Fähigkeiten unsere Gemeinden bereichern und sich und andere auf das Kommen Jesu Christi vorbereiten.“

 

Text: Erica Mössner

Fotos: Danja van Herwaarden

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