
Parallelen zwischen den Künsten zu suchen, sowie Hintergründe aus der Geschichte zu erforschen, Komponisten kennenzulernen und vor allem bekannter und unbekannter Musik aufmerksam zu lauschen, sollen jedem helfen, eine eigene Perspektive für Musik aus 10 Jahrhunderten zu gewinnen.
Unsere erste Station war die Musik des Mittelalters. Einblicke in den Alltag, der Weltanschauung, der Malerei und der Literatur dieser Zeit, die die Schüler gewonnen haben, färbten ihre Eindrücke von der Musik selbst. Klar klang sie für ihre Ohren ziemlich fremd, nicht zuletzt wegen der ungewohnten Musikinstrumente wie Fidel, Schalmei, Laute, u.a.
Anschließend wurde alte Musik „neu“ erfunden – eine Gruppe von Schülern wagte es mit dem Tonmaterial von Lamento di Tristano und mit Blockflöten, Mandoline, Gitarre und Handtrommel eine eigene Improvisation zu versuchen.
Demnächst werden wir uns mit Musik der Renaissance, des Barocks, der Klassik, der Romantik, des Impressionismus und schließlich der Moderne beschäftigen.
(md)