
Bei den mobilen Alleskönnern ist das Telefonieren im Laufe der Zeit in den Hintergrund geraten. Sie sagen mir, welches Wetter morgen um 12 Uhr sein wird, wann meine wichtigen Termine stattfinden, wer mir was per Email geschrieben hat. Sie dienen zusätzlich als Taschenrechner, Kompass, Radio, GPS Gerät, Taschenlampe, Videokamera, Fotoapparat und bringen mich zu jeder Zeit an jedem Ort ins Internet um Informationen zu erhalten.
Warum also so ein nützliches Gerät in der Schule gänzlich verbieten?
Gerade durch diese vielfältigen Funktionen schafft das Handy immer wieder eins: unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ob im Wartezimmer, an der Bushaltestelle, beim Friseur, an der Warteschlange im Supermarkt: überall sehen wir Leute in ihreTelefone schauen. Wir scheinen jede freie Minute zu nutzen, um zu sehen, was es Neues gibt.
Damit gewöhnen wir unser Gehirn daran, bei keinem Gedanken wirklich zu verweilen. Es wird immer schwerer, uns in einen Sachverhalt zu vertiefen und auch konzentriert dabei zu bleiben.
Der Schöpfer hat uns ein geniales "Denkwerkzeug" gegeben, das unendlich ausbaufähig ist. Je mehr wir unser Gehirn beanspruchen, desto leistungsfähiger wird es. Nach dem Prinzip: "Denken macht schlau".
Das ist der Grund, warum wir unseren Schülern die Möglichkeit geben, jeden Vormittag in ihrem Denken Freiräume zu schaffen damit sie ihr Leistungspotential voll ausschöpfen und darüber hinauswachsen.
Schön, dass es so eine Schule gibt!
(em)